 |
Wer
sich hinter dem weihnachtlichen Geschenkebringer verbirgt, ist wahrscheinlich
nicht das Kind in der Krippe, zumal das Christkind oft als Mädchen
dargestellt wird. Das Christkind wurde ab 1635 von Luther dem Nikolaus
entgegengestellt, und zugleich der Schenktermin vom 6. Dezember auf
Weihnachten verlegt. Der Name "Christ" hat eine biblische Tradition,
es bedeutet "Gesalbt" und bezeichnet den von den Propheten verheißenen
Messias, das hebräische Wort für Gesalbter, der das Reich Davids wieder
herstellen wird. Zur Zeit Jesu erwarte man von dem Messias, daß er
Israel von der römischen Besatzung befreit. Die Situation der Amerikaner
im religiös stark geprägten Irak gibt wieder, wie damals die Emotionen
in Palästina waren. Jesus hat viele enttäuscht, als er die Rolle eines
politischen Messias nicht übernahm, zuletzt bei seinem Einzug in Jerusalem.
© www.kath.de
|
 |