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Weltfriedenstag
Der 1. Januar als Beginn
des bürgerlichen Jahres fällt mit dem 8. Tag nach Weihnachten, dem
Oktavtag (von lateinisch "acht") zusammen. Der Oktavtag
großer Feste wurde schon sehr früh gefeiert. Der 1. Januar war früher
des "Fest der Beschneidung des Herrn" und seit der Liturgiereform
das "Hochfest der Gottesmutter" Seit dem II. Vatikanischen Konzil
wird der 1. Januar unter den Gedanken des Weltfriedens gestellt.
Das Thema "Weltfrieden" überlagert den Inhalt des kirchlichen Festes,
das als Marienfest gefeiert wird und in dem das Evangelium von der
Namensgebung Jesu im Mittelpunkt steht. Der Gedanke des Weltfriedens
steht sicher in engerem Zusammenhang zum Jahresbeginn. Der Appell
zum Frieden ist in den letzten Jahrzehnten von den Päpsten oft ausgesprochen
worden. Zum 1. Januar gibt es jedes Jahr eine besondere Botschaft
des Papstes, die jedoch in Deutschland bisher wenig Resonanz findet.
Daß das Jahr mit
dem Monat Januar beginnt, ist auf eine Kalenderreform durch Cäsar
zurückzuführen. Früher begann das Jahr mti dem 1.
März. Zählt man vom März bis September, kommt auf
7 Monate, September kommt von lateinisch "sieben", Oktober
von lateinisch "acht", November von lateinisch "neun"
und Dezember von lateinisch "zehn". Das zeigt, daß
Cäsar die Monatsnamen nicht zu ändern vermochte.
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