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In der byzantinischen
Kirche gilt der Hase als Symbol für die Auferstehung, weil er beim
Schlafen die Augen nicht schließen soll, ein Bild dafür, daß Jesus
nicht im Tod geblieben ist. Der Osterhase der Süßwarenindustrie
kam im 19. Jahrhundert auf, als genügend Kakao und Zucker zur Verfügung
stand. Er hat inzwischen den Schokoladenweihnachtsmann überflügelt.
Warum der Osterhase Eier legt, leitet sich vielleicht von seiner
Fortbewegung ab. Er hoppelt und bleibt dann sitzen, als ob er etwas
ausbrüten oder ein Ei legen würde. Es sind auch andere Tiere, denen
das Bringen der Ostereier zugeschrieben wird, so dem Fuchs in Niedersachsen,
dem Storch in Thüringen, dem Kuckuck in der Schweiz. Im Alpenraum
sagt man, daß die Glocken, die aus Rom zurückkommen, die Eier mitbringen.
Nach Rom waren sie nach dem Gründonnerstagsgottesdienst
geflogen, denn ab dem Gloria der Gründonnerstagsmesse werden die
Glocken bis in die Osternacht nicht mehr geläutet.
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zum Kirchenjahr
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