Wie
in Lern- udn Reisegruppen gibt es in teams und Arbeitsgruppen
immer einen Prozess auf der Beziehungsebene. Denn zwischen
den Teammitgliedern entstehen Beziehungen, die für
den Erfolg eine große Beduetung haben. Das zeigt
sich besonders bei Konflikten. Der Gruppenprozess hat einen
festen Ablauf von Phasen, die jedoch in ihrer Länge
untershciedlich sein können. In der Einstiegs- bzw.
Orientierungsphase geht es um die Bezeihungsuafnahme, in
der Strukturierungsphase werden erste Projekt e in angriff
gneommen, das Team speilt sich ein. In der Strukturierungsphase
gewinnt der einzelne Sicherheit und weiß, wer hinter
ihm, hinter ihr steht. Es kommt aber notwendig auch zu
Reibungen, die zu Verärgerungen werden. Wenn ein Konflikt
benannt wird, kommt es zur Machtkampfphase, in
der die Beziehungen im Team neu ausgehandelt werden. In
dem Konflikt geht es deshalb um Macht, weil geklärt
werden muß, wie die Regeln konkret anzuwenden sind,
die für die Zusammearbeit gelten sollen und was der
einzelne darf und nicht darf. Wenn die Konflikte der Machtkampfphase
gut bearbeitet sind, ist das Team in der Arbeitsphase besonders
leistungsfähig. Wenn das Projekt abgeschlossen ist
oder die Sommerpause beginnt, folgt die Auflösungsphase.
Kommt das Team neu zusammen, z.B. nach der Urlaubszeit
oder wechseln Mitglieder, gibt es wieder eine Eingangs,-
Strukturierungs- und Machtkampfphase. Alle diese Phasen
können in Gruppen in unterschiedlicher Länge
und Intensität beobachtet werden.
Wer
Gruppen leitet, sollte die Gesetzmäßigkeiten
von Gruppenprozessen kennen und sie in die Methodenwahl
in unterschiedlichen Gruppenphasen einbeziehen. Wichtige
Leitungsaufgabe hierbei ist es, in der Eingangsphase eine
Kontaktaufnahme zwischen möglichst allen Teammitgliedern
bzw. durch Kleingruppenarbeit zu ermöglichen und in
der Machtkampfphase die Konflikte aufzugreifen, Konfliktgespräche zu
Konfliktmoderation zu
moderieren, sich selbst der Kritik auszusetzen und die
Vereinbarungen in der Gruppe zu überprüfen und
fortzuschreiben.
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