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Am Fuss des hügeligen „Vaticanum“ ausserhalb des antiken Roms, jenseits des Tibers, besassen
Caligula und Nero Gartenanlagen nebst Circus. Dort seit dieser Zeit Friedhöfe längs der Ausfallsstrassen. (Nekropolen). Unter Sankt
Peter wird bei Ausgrabungn 1940-1949 ein Grabbau mit Inschrift aus frühem 2. Jh. entdeckt, das auf neronischen Circus hinweist. Hier
wurden in den Jahrn 64-67 zahlreiche Christen hingerichtet. Starker, wenn auch nicht endgültig gesicherter Hinweis, dass hier auch
Petrus seine letzte Ruhestätte fand. Konstantin liess über dieser Grabstätte die erste Basilika errichten. Über der Memoria Petri
erhebt sich der Hochaltar mit dem Baldachin Berninis. Neben dem Grab Christi in Jerusalem die bedeutendste Verehrungsstätte der Christenheit.
Pius XII. beauftragt 1939 eine Gruppe von Wissenschaftlern, die Grabungsstätten unter dem Hochaltar des Petersdomes nach der Grablege
des Petrus zu erforschen. Grabungen in der Nekropole unter dem Hauptschiff der Petersbasilika von 1940-1949 und von 1953 – 1957. Prof.
Margherita Guarducci weist nach, dass „tief unter der Peterskirche, am Rande einer antiken Nekropole („Totenstadt“Begräbnisstätte) in
unmittelbarer Nähe des von Kaiser Nero errichteten Zirkus tatsächlich die sterblichen Überreste des Jesus-Jüngers
liegen.“ (vgl. KNA-ÖKI 21/22 v. 18. Mai 1194)
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