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»Bin ich Internet-Abhängig?« :-)
Der ultimative Psychotest

Meinem Kind werde ich folgenden Namen geben:

Elsa
Eudora
Mozilla

Wenn ich per Hand einen Brief schreibe,

steht immer die E-Mail Adresse mit auf den Umschlag
lege ich den PGP-Public-Key zur Decodierung bei
vermeide ich deutsche Sonderzeichen gemäß ISO-8859-1

Wenn ich mein Modem abschalte,

habe ich das Gefühl, etwas in meinem Leben zu verpassen
muß ich immer an “Aktive Sterbehilfe” denken
murmele ich: “Dank sei Gott dem Herrn”

Ich besitze die Fähigkeit,

die 216 Web-Farben in RGB-Hexadezimal-Zahlen umzurechnen
am Pfeifton des Modems zu erkennen, mit wem ich gerade verbunden bin
mit 120 Bytes pro Sekunde zu denken

Ich suchte schon mal

bei meiner Tageszeitung die Menüleiste
bei meinem Fernseher den Spam-Filter
bei meiner Freundin die Resettaste

Ich habe schon mal

während ich nachts vom Klo kam, nachgeschaut, ob nicht E-Mails angekommen sind
darüber nachgedacht, ob der Maler Piet Mondrian das Copyright auf Frames angemeldet hat
eine Faxnummer gewählt und in den Telefonhörer hineingepfiffen. Und die Verbindung hat geklappt!

Ich habe ein T-Shirt auf dem steht:

“Ich war eine T-Aktie”
“I hate Marshall McLuhan”
“Diesen Körper betrachten Sie am besten mit Netscape 3.0”

Sie sind Internet-abhängig zu
Die amtlichen End-Ergebnisse lauten:

 

Therapievorschlag 1:

Gehen Sie in Deutschland ins Internet. Dort schützt Sie das Telekom-Monopol mit prohibititiven Preisen vor Internet-Abhängigkeit.

Therapievorschlag 2:

Werden Sie Medienpädagoge. Wenn Sie dann noch eine ISDN-Karte konfigurieren können, sind Sie ein kleiner König unter Ihresgleichen. Erfinden Sie noch Modekrankheiten wie "Internet-Abhängigkeit", ist Ihnen die Teilnahme bei Talk-Shows und Kongressen sicher.

Therapievorschlag 3:

Die Verbreitung solch blühenden Blödsinns wie "Internet-Sucht" sollte mit einer lebenslangen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme geahndet werden: z.B.: Leichenzählen bei "Doom" oder "Quake".«

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